Im Jahre 2013

Renaissance-Cup 2013
Zum vorerst letzten Mal wurde der Renaissancecup 2013 unter den dartbegeisterten Communitas-Mitgliedern am Jahresende ausgespielt. Auch dieses Jahr wurde im bewährten Modus und Communitas-Outfit gespielt.

In Gruppen á 3 und 4 Personen wurde im 301 der Sieger der ersten 5 Gewinne pro Gruppe ermittelt.


Im Halbfinale beim 501 konnte sich Niki wie letztes Jahr leider nicht behaupten und musste ihrer Mitstreiterin Birgit den Vortritt lassen. Zu einem Familienduell konnte es auch deshalb nicht kommen, da auch Mike von seinem Gegner Stephan mit 3 zu 0 Siegen des 501 abgehängt wurde.

Im erbitterten Kampf um den Cup (501 Doubleout mit 3 Gewinnspielen) konnte sich die ersten 2 Runden keiner der beiden Finalisten absetzen. Bei einem letzten Kopf an Kopf-Spiel musste Birgit dann doch Stephan den Platz auf dem Treppchen räumen und mit dem 2. Platz zufrieden sein.

Hier noch einmal die Ergebnisse im Überblick:


Vorrundengruppen
(5 Gewinnspiele 301):

Gruppe A:
1. Nicole „Niki“ Baier 2. Tobi Meissner 3. Michael „Schmutzfink“ Jilg / Stefan „Willy“ Frey

Gruppe B:
1. Birgit Tausch 2. Steffen Walter 3. Anna Sprüderer

Gruppe C:
1. Stephan Lindhuber 2. Fred Bachmayer 3. Michael Neumaier

Gruppe D:
1. Michael „Mike“ Baier 2. Andrea „Dea“ Lintterer / Steffi Bachmayer

 

Halbfinale (3 Gewinnspiele 501):
  1. Birgit Tausch - Nicole „Niki“ Baier 3:1
  2. Stephan Linduber - Michael „Mike“ Baier 3:0

 

FINALE (3 Gewinnspiele 501, Double Out):
  1. Stephan Lindhuber - Birgit Tausch 3:2

Alles in allem ein unterhaltsamer und spielintensiver Abend für alle Teilnehmer. Mal sehen, was uns nächstes Jahr einfällt, um uns nicht nur auf den staubigen Böden der Burg und den „Brettern der Welt“ im Schwert- und Schaukampf zu beweisen.


Erntedankfest der Herzogstadt 2013
Das Erntedankfest gilt als eines der ältesten Feste überhaupt und soll es seit über 5000 Jahren bereits geben. Von der Antike bis zur frühen Neuzeit war die harte Arbeit auf dem Feld für 80% der Menschen mühsamer Alltag.

Zum Dank für die Früchte der Ernte feiern wir noch heute das Erntedankfest.

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Da die Bevölkerung im Mittelalter mehr als heute von der Ernte abhängig und nur mit ihr über den Winter kam, dankte sie Gott am Ende für die lohnende Arbeit und ihre Erträge. Nicht selten waren Missernten der Beginn von Hungersnöten, Krankheit und Kriegen.

Diesen Anlass nutzte dieses Jahr die Herzogstadt Burghausen um zum ersten Mal ein historisches Erntedankfest zu veranstalten. Die Lager wurden in einem kleineren Rund als gewohnt aufgebaut, thematisch geschmückt und die Gabentische und Tafeln besonders liebevoll dekoriert.

Mit einer Vielzahl von Auftritten durch die eigenen Herzogstadtgruppen und bei bestem Wetter war der Samstag sehr kurzweilig. Auch wir gaben zum letzten Mal für dieses Jahr das „Wirtshaus“ zum Besten, ließen ein letztes Mal die Arkebusen knallen und führten die Bihänder und Katzbalger aus. Das Fest endete dann mit einem stimmungsvollen Feldgottesdienst.

Nach den Strapazen und Auftritten der letzten Wochen, ein gemütliches kleines Fest zum Saisonausklang, das auf jeden Fall Wiederholungsbedarf und -potenzial hat.


Füssen in der Renaissance 2013
Füssen – Wenn Rüstungen scheppern, Klingen klirren und derbe Rufe durch die Altstadt schallen, ist es wieder so weit: Das mittelalterliche Fest „Füssen in der Renaissance” findet statt. Der Habsburger Regent, der um das Jahr 1500 fast 40 Mal mit seinem Hofstaat in der Lechstadt weilte, brachte seinerzeit viel Glanz und Leben in die Füssener Stadtmauern.

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Vom kaiserlichen Herold am Stadtbrunnen vorgestellt, zogen während des Umzuges am Samstag Stadtwachen und Landsknechte, Ritter und Edelleute, Feuerschützen sowie Bürger und Musikanten von der Lechhalde über den Brotmarkt und Schrannenplatz zum großen Lagerplatz im Baumgarten am Hohen Schloss.

Ein Kampf zwischen Landsknecht und Ritter aus dem Gefolge des Kaisers lässt die Zuschauer und Teilnehmer des Festzuges den steten Nieselregen am Sonntag vergessen.

Unvergesslich jedoch der Platzregen am Samstagnachmittag. Während unseres Auftritts um 16.00 Uhr blieb kein Auge und keine Unterhose, äh entschuldigung, Bruche natürlich, trocken.

Die Ausmaße unseres sicherlich einmaligen und bisher nie dagewesenen Aurtritts könnt ihr in der Bildergalerie erahnen


Ehrenberg - Die Zeitreise 2013
Vom 26. bis zum 28. Juli 2013 waren wieder tausende Teilnehmer und Besucher von nah und fern nach Reutte/Tirol gekommen, um bei der zehnten Inszenierung von „Ehrenberg – Die Zeitreise” live vor Ort mit dabei zu sein ...


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10. Zeitreise auf Burg Ehrenberg:

An dem geschichtsträchtigen Ort trafen sich über 2.000 Akteure, um einer der größten historischen Veranstaltung – am Originalschauplatz - beizuwohnen. Die Teilnehmer und Besucher konnten in gewöhnlicher Manier Römer, Kelten, Landsknechte, Ritter sowie Edelleute aus Renaissance und Barock bestaunen.

Natürlich durften unter diesen tausenden von Akteuren Communitas Gladii, die Schwertkämpfer der Herzogstadt Burghausen nicht fehlen. Auch wir haben mit und auf der „Ehrenberg” unser 10-jähriges Teilnahmejubiläum gefeiert, da wir von anfang an dabei sind.

Hunderte Landsknechte und Ritter zu Fuß und zu Pferde haben die berühmte Schlacht aus dem Jahre 1552 zum 10. Mal nachgestellt. Damals wurde versucht, die Burg Ehrenberg im Sturm zu erobern. Die Burg gehörte seinerzeit zur wichtigsten Grenzanlage Europas und war immer wieder Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen.

Faszinierende, abenteuerliche, edle und unedle Gestalten in historischen Gewandungen, Römervorführungen, das Ritterturnier in der historischen Turnierarena, die Schlacht um Ehrenberg, jede Menge Pyrotechnik, die Parade, tolle Konzerte, lustige Gaukeleien, der Mittelaltermarkt, und das weitläufige Lagerleben haben einmal mehr dafür gesorgt, dass ordentlich was geboten war.

Ihr könnt im Netz jetzt tausende von Fotos der Schlacht, des Marktes, des Zuberns, der Parade, etc. finden. Auch wir könnten unzählige Lagerfotos, Marktaufnahmen und diverse Auftrittsfotos unserer Auftritte in der Klause zeigen, wie die letzten Jahre ja auch geschehen. Das wollen wir aber heuer nicht. Zum Jubiläum gibt’s nur Fotos von uns!


Burgfest Burghausen 2013
Das Burgfest Burghausen wird 100 und der Geburtstag wurde mit Kaiserwetter, toller Stimmung und Mittelalter pur auf der längsten Burg gefeiert.
Wie alljährlich ließ man beim historischen Burgfest Burghausen die Blütezeit der Stadt im 16. Jahrhundert wieder aufleben. Damals hatten mächtige Herzöge dort ihren Regierungssitz. Vor 100 Jahren fand das Fest zum ersten Mal statt.

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Ein ganzes Wochenende lang war die längste Burg der Dreh- und Angelpunkt des Stadtgeschehens: Zum hundertjährigen Burgfest wurde geladen – und mehrere zehntausend Besucher aus nah und fern waren dem Ruf gefolgt, um dieses Jubiläum nach allen Regeln der Kunst zu feiern.

Das Historienspiel am Stadtplatz und der Umzug war ein farbenprächtiges Spektakel: Wie jedes Jahr, wurde am Stadtplatz eine andere Begebenheit aus der Geschichte Burghausens dargestellt. Heuer war es der Einzug dreier Bayern-Herzöge im Jahr 1540. Ein wie ich finde ziemlich unterhaltsames Schauspiel vor atemberaubender Kulisse und dies nicht zuletzt wegen unserer Teilnahme.

Feiern können wir, aber auch kämpfen. Communitas Gladii, hat ebenfalls zum Gelingen diese einzigartigen Burgfestes beigetragen. Ein sehr schöner, einmaliger aber auch sehr anstrengender Geburtstag, der mit einem genialen Feuerwerk seinen Höhepunkt fand.



Das Jubiläumsburgfest zum 100jährigen Bestehen hat nicht nur bei Besuchern und Mittelalterbegeisterten ein breites Echo gefunden.

Auch in diversen TV-Medien wurde und wird über unser und gleichzeitig das größte Fest in der wunderschönen Herzogstadt Burghausen berichtet. Neben dem Bayerischen Rundfunk, zahlreichen Regionalfernsehsendern sowie dem österreichischen ORF gab sich zu diesem 100. Geburtstag des Burgfestes auch das ZDF die Ehre.
Reporterin und Redakteurin Laura Barnick besuchte uns am Samstag Nachmittag mit Ihrem Team, sammelte Impressionen, führte einige Interviews, ließ sich von so manchem Schwert- und Showkämpfen überraschen und begleitete Communitas Gladii bei knapp 30 Grad sogar beim traditionellen Burgfestumzug.
Das Ergebnis bzw. das Portrait wurde am Freitag, den 26. Juli unter dem Titel "Leben wie im Mittelalter" im Mittagsmagazin des ZDF ausgestrahlt.
Ihr könnt es hier noch einmal sehen. Viel Spaß und vielen Dank an Laura und Ihr Team für einen tollen Fernsehbericht und einen schönen Nachmittag auf unserem Burgfest in Burghausen.


Zum Anschauen einfach auf das Bild klicken ->

ZDF Mittagsmagazin - Leben wie im Mittelalter

Falls sich das Video nicht korrekt öffnet, könnt Ihr unter folgendem Link die Videodatei downloaden und mit einem Videoplayer lokal auf Eurem Rechner anschauen: ZDF Mittagsmagazin - Leben wie im Mittelalter (Klick mit rechter Maustaste: „Verknüpfte Datei laden ...”, .mp4-Datei, ca. 58 MB).


Märchenhafter Familientag 2013


Letzten Freitag war es mal wieder so weit: hochoffizieller Besuch auf der Burghauser Burg! Mit mehreren Bussen und insgesamt knapp 500 Reisenden hatte sich GEO-Reisen bei der Stadt Burghausen angemeldet. Während Bürgermeister Steindl die Gäste bereits mittags in Salzburg begrüßte, bereitete man in Burghausen einen großen Empfang vor, zu dessen Gelingen und für die passende Stimmung auch die Herzogstadt auf die Burg geholt wurde.


Klar, dass bei einem solchen Event auch Communitas nicht fehlen darf! Mit einer Abordnung von fünf Mitgliedern (Dea, Tobi, Willy, Tom und Schmutze) und einem Hund (Kilany) präsentierten sich die Schwertkämpfer der Herzogstadt beim Empfang auf der Hauptburg.

Die Stimmung bei allen Anwesenden war recht gut. Jeder hatte die Landsknechts-Wintersachen aus dem Schrank geholt und sich warm eingepackt. Als dann aber doch, nach der ersten halben Stunde Warten, langsam die Kälte durch die Kleidung kroch, wurden noch bevor die ersten Gäste in Sicht waren, die Punschtöpfe angezapft. Der heiße Punsch vertrieb schnell das beginnende Zittern und auch die Zeit bis zum Eintreffen der Gäste, welche so plötzlich schon vor der Hauptburg waren.

Nachdem die Reden von Bürgermeister Steindl und dem Leiter der GEO-Reisen, im Anschluss an den Auftritt des Tanzspieles und Herold zu Ende waren, wurde zum Essen geblasen. Binnen Sekunden waren die beinahe 500 Gäste in den Gebäuden verschwunden. Zu verdenken war es ihnen nicht bei den immer weiter sinkenden Temperaturen. Also beschlossen auch wir uns das Essen schmecken zu lassen und verzogen uns nach Drinnen zu delikaten Häppchen.

Frisch gestärkt konnten Tobi und Willy letztlich ihren Bidenhänder-Kampf, zum Besten geben. Trotz Kälte und langer Wartezeit war es ein lustiger und erfolgreicher Abend.


Schlösserfest 2013 - Wirtshaus
Geschichte zum Anfassen verspricht die Veranstaltungsreihe „Schlösserland Bayern”. Mit einem Tag der offenen Tür, der jedes Jahr in zehn bayerischen Schlössern und Burgen stattfinden soll, wird Kindern und Jugendlichen bayerische Kulturgeschichte vermittelt, so eine Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen.

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Am 21. Juni 2013 durfte auch die Burghauser Burg ihren Tag der offenen Tür feiern, der von Staatsministerin Christine Haderthauer eröffnet wurde. Das vom Finanzministerium ausgerufene Jahr der Bayerischen Schlösser und Burgen führte die 50-Jährige zum ersten Mal nach Burghausen und sie übermittelte Grüße von Finanzminister Markus Söder.

Beim überaus interessanten und abwechslungsreichen Rahmenprogramm durfte auch die Herzogstadt Burghausen mit 100 Mitwirkenden im Allgemeinen, aber natürlich Communitas Gladii im Speziellen nicht fehlen. Mit zwei Bühnenauftritten und zwei verschiedenen Stücken hatten wir Gelegenheit, unser Können unter Beweis zu stellen.


„Das Wirtshaus”

Bei der Wirtshausszene trifft sich eine zur Vermählung versprochene Marketenderin (Anna) mit ihrem heimlichen Liebhaber (Gspusi Steffen) in einer abgelegenen Spelunke. Sie haben diesen Ort durchaus nicht wegen des guten Essens (der dicke Wirt Berthold) oder des guten Services (die trotteligen Schwestern Marlene und Steffi) gewählt, sondern wegen der Abgeschiedenheit und der wenigen Gäste (Schmutzi, Steppan, Fred, Klaus, Melanie).

Die innige Zweisamkeit währt jedoch nicht lange, denn Annas bald Angetrauter (Michi) kommt mit seinen Freunden (Tobi, Willi, Max und Dea) wie durch Zufall in das zum Liebesnest auserchorene Wirtshaus ...

Wer nun wissen will, was im Wirtshaus so alles geschah und ob Anna mit ihrem Steffen durchbrennt oder geläutert zu ihrem Michi zurückkehrt, der kann sich am Burgfest, in Ehrenberg oder Füssen selbst davon überzeugen.


„Der Liebestrank”

Der behäbige Berthold vom Jockenhof muss mit seiner Brigitte auf den Markt vor den Toren der Stadt. Sie halten Ausschau nach der Hagasusserin, denn Brigitte sucht einige Mittelchen, die ihr ihren Berthold und das Leben mit ihm versüßen sollen. Doch sie sind nicht die Einzigen, die bei der Hagasusserin (Edith) Mittelchen kaufen wollen oder bereits gekauft haben. Der schöne Klaus hat trotz eines teuren Liebestranks eine nicht sehr ansehnliche, um nicht zu sagen Hässliche und auch noch Schwangere (Nicki) bekommen.

Die ledige Birgit und ihr knickeriger Vater Fritz sind auf Brautschau, Melanie verteidigt ihre überhaupt nicht hässliche Schwester gegen die aufsässige und streitsüchtige Anna. Wie es auf einem Markt halt so ist, treffen sich auch noch diverse andere Rauf- und Trunkenbolde mit ihren Marketenderinnen, die ihnen in nichts nachstehen (Stephan, Michi, Max, Steffen, Willi, Schmutzi, Fred, Lea und Dea), bei diesem gesellschaftlichen Ereignis ...

Wie die Geschichte ausgeht, ob der schöne Klaus eine passende Schönheit bekommen hat oder sich gar selbst an seine Nicki angepasst hat, Birgit unter die Haube kam oder gar die Hagasusserin angeklagt wurde, könnt ihr ebenfalls am Burgfest, in Ehrenberg oder Füssen erfahren.


Märchenhafter Familientag 2013


Am letzten Samstag war zum Thema ein „märchenhafter Familientag“ ein weiteres Mal das Engagement und der Einfallsreichtum von Communitas Gladii bei einer Veranstaltung des Familienreferats der Stadt Burghausen gefragt.
Zum märchenhaften Familientag, bei weniger märchenhaftem burghauser Schmuddelwetter haben wir uns in Schale geschmissen und dem Einfallsreichtum sei dank eine etwas andere und mittelalterliche Variante des Rumpelstilzchens aufgeführt.

Wegen der schlechten Akustik in der Messehalle ließen wir das Rumpelstilzchen im Freien um sein Feuer tanzen. Brigitte und „Scharfrichter“ Klaus als Erzähler mussten dann allerdings wegen beginnendem Regen doch das Publikum nach drinnen bitten und versuchen gegen die Geräuschkulisse anzukommen. Gegen die grausame Bestrafung des Erschießens mit Hühnermist waren Tobi, Max, Stephan und Berthold der zufällig des Weges kam; Natürlich chancenlos gewannen Willi, Fred, Marlene und Steffi.

Der „Scharfrichter“ Klaus und seine Schergen Uli, Mike und Günther walteten zum Abschluss nicht ganz komplikationslos und weniger erfolgreich ihres Amtes.

Außerdem dabei waren Birgit, Nicki, Melli (an der Kamera), Bonsai, Marin, Lea in ziviler Tarnung, Sophie, Gundi, Severin und Moritz.

Schützenhilfe der Herzogstadt gab’s von den Arnbrustschützen, dem Tanzspiel und Vorstand Heinz in Gewandung um die Jahrtausendwende.


Bereits im letzten Jahr haben an einem Wochenendkurs wieder einige unserer „Schwertkämpfer und raufende Frauen” die Möglichkeit ergriffen, für die Herzogstadt den Böllerschein zu machen und so die Schützenkarriere einzuschlagen und fortzusetzen. Am 22. November rundeten die Böllerschützen im Schützenheim Mehring, Ihre Ausbildung mit dem Vorderladerschein ab.

Der Samstagmorgen begann bereits sehr früh mit einem ausführlichen Theorieunterricht über das Vorderladerschießen. Der vermeintlich trockene Unterricht entpuppte sich als absolut lehrreichen Ausflug durch die Geschichte. Obwohl wir mit unserem Hobby die Exoten (Luntenschlossgewehre) unter den Exoten sind, konnten wir durchaus mit unserem Wissen mit dem der anderen Schützen mithalten.

Besonders auftrumpfen konnten unsere Frauen als sich die Frage stellte, wie schnell denn so eine Lunte abbrenne. Die antworten kamen prompt und unter leichtem Gekichere „das hängt vom Wind ab” und „das kommt auf die Lunte drauf an”.

Vorderladerschein 2013

Am Nachmittag ging es weiter mit der Praxis. Hier zeigte sich dann doch ein bisschen die Unerfahrenheit unserer Schützen mit echten Vorderladerwaffen auf dem Schießstand. Neben einzelnen Versagern und einer verklemmten Revolvertrommel dürfte es unser Ausbilder auch recht amüsant gefunden haben, dass ihm manche unserer Schützen jeden einzelnen Ladeschritt während dem Laden vorgesagt haben, ... trotz Gehörschutz.

Am Abend folgte noch die schriftliche Prüfung die natürlich alle bestanden haben. Gratulation an unsere neuen Vorderladerschützen Andrea, Anna, Lea, und Michael.

Und hier noch ein paar Weisheiten die wir aus dem Kurs mitgenommen haben:
– Ein Vorderladerschütze muss zum Benutzen seiner Waffe keine Sicherheitsschuhe tragen.
– Es reicht bei Fragen zum Ankreuzen nicht, die richtige Antwort nur daneben zu schreiben, das Kreuz muss trotzdem noch gemacht werden.
– Man braucht unseren Schützen nichts mehr über das Sprichwort „Lunte gerochen” erzählen.

Also bleibt uns allen nur noch weiterhin ein unfallfreies Schießen zu wünschen.

Vui zweng g’schossen werd, und stinksauer samma!

 


Crusaders Burghausen 2013


Das American Football-Team des TV 1868 hat den 2. Sieg in der Bayernliga am 16. Juni 13 gegen die Franken Timberwolves aus Fürth eingefahren.

Bei glühender Mittagshitze wurden die Junioren beim Einmarsch bzw. -lauf von den Landsknechten der Communitas Gladii begleitet. Die Halbzeit wurde mit kurzen Kampfeinlagen verkürzt.

In der Pause zwischen dem Spiel der Junioren und der Senioren wurde „Der Liebestrank” aufgeführt.
Auch darauf folgte der Einmarsch der Mannschaft flankiert von Communitas und auch die Halbzeitpause der Senioren wurde mit kurzen Einzelkämpfen überbrückt.

Crusaders Burghausen Mannschaftsfoto 2013

Uns war es eine Freude den TV 1868 mit seinem Footballteam zu unterstützen. Dies geschah jedoch nicht nur aufgrund der genialen Burger, sondern auch weil wir mit Communitas unsere Wurzeln und unseren Ursprung in der Jujutsu-Abteilung des TV haben.

Gerne nutzen wir jede Gelegenheit zu zeigen, dass für Schwertkampf nicht nur ein tolles Gewand und gutes Aussehen von Nöten ist, sondern auch Teamgeist, Ausdauer, Trainingswille und durchaus sportliche Leistung abverlangt wird.


Bob MacDougall Workshops 2013


„Ich habe in großen Filmen kleine Dinge gemacht und in sehr kleinen Filmen wirklich große…”, so beschreibt Robert „Bob” MacDougall zurückhaltend und sympathisch seine Arbeit als Stunt- und Showkampftrainer auf den Bühnen- und Filmbrettern dieser Welt. Und ja, das ist ihm nicht nur wichtig, sondern damit hat er, obwohl er schon in unzähligen Hollywoodproduktionen mitgewirkt und mit einigen der größten Filmstars gearbeitet hat, wohl Recht.


Denn seien wir uns mal ehrlich, würde er ansonsten nicht in einer der schönen Villen am Strand von Malibu sitzen und mit Stars und Sternchen Champagner schlürfen, anstatt mit ein paar verrückten und eher semiprofessionellen Hobby- und Amateurkämpfern in der süddeutschen Einöde Choreografien und Kampfabfolgen zu pauken. Für uns von Communitas Gladii ist und bleibt der griabige Sauhund aus Seattle an der Westküste Amerikas,
Träger diverser schwarzer Gürtel, unter anderem führendes Mitglied der amerikanischen und australischen Kampfchoreografie-Gilde, Feldenkrais- und Aikido-Lehrer mit seiner roten Kappe jedoch ein Star und Vorbild.

Nach 2009 und 2010 besuchte uns Bob bereits zum dritten mal innerhalb kürzester Zeit. Und wie könnte es in diesem Jahr anders sein, als dass er, passend zum 100jährigen Burgfest in der alten Herzogstadt Burghausen aufschlug, um seinen Aufenthalt bei seiner „bayerischen Familie”, wie er die Jungs und Mädels von Communitas liebevoll nennt, zu verbringen und den wissbegierigen und kampfsüchtigen Mitgliedern der Show- und Schwertkampftruppe neue Tipps, Tricks und Kniffe in Sachen Kampfkunst und Bühnenshows zu vermitteln. Naja, vielleicht liegt es aber auch ein wenig am guten, bayerischen Gerstensaft, dass es keiner langen Überredungskünste bedarf, um den Amerikaner mit schottischen Wurzeln immer wieder zu uns nach Oberbayern zu lotsen.
Es ist wohl eine Mischung aus beidem, wie Redakteurin Alexandra Königseder erfahren durfte und darüber einen halbseitigen Artikel in der PNP veröffentlichte: „Für die Arbeit bei meinen bayerischen Freunden nehme ich natürlich kein Geld. Ich mache hier von Herzen Schwertkampf für Bier und Freundschaft!”

Und so hieß es von Ende Juni bis Mitte Juli drei Wochen lang bei den täglichen Trainingseinheiten „Hau Di nei Oida”. Neben unseren Shows und Kampfchoreografien nahm sich Bob auch den sogenannten Basics, Abläufen, unserer Technik sowie Bühnenpräsenz und nicht zuletzt unseren raufenden Weibern an. Wir haben auch diesmal wieder viele neue Erkenntnisse daraus gezogen und viel Wichtiges und Interessantes gelernt. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die anwesenden Kämpferinnen und Kämpfer bemühten, jede einzelne Anweisung, alle Verbesserungsvorschläge und die Tipps des Meisters aufzusaugen und umzusetzen.

Es war uns, wie immer, ein Ehre und wahrlich eine Freude mit einem der Großen seiner Zunft und Kunst arbeiten zu dürfen und wir freuen uns schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen mit unserem Bob.


Die Waffen der Frauen – Das Highlight jeder Communitas Show oder Aufführung ...

Besen, Kochlöffel, Kerzenständer. Die „Waffen” der Communitas-Mädels sind einfallsreich und nicht minder effektiv wie Katzbalger und Bidenhänder ihrer männlichen Opponenten. Die Frauen übernehmen ganz klar eine Sonderrolle in unseren Shows und machen sie gerade deshalb so einzigartig. Denn es gibt wohl keine andere Show- und Kampftruppe in unserem Genre und Metier, die eine eigene Frauenkampftruppe aufbieten und mit jener überzeugen kann. Während unsere Männer mit allerlei Hieb- und Stichwaffen das choreografierte Kämpfen üben, proben die Frauen die mehr oder weniger gepflegte Wirtshausschlägerei. Waffen kommen auch hier zum Einsatz, Pfannen, Kochlöffel oder Zinnbecher beispielsweise. Auch ein handlicher Dolch darf es gelegentlich sein. Was die Damen nicht wollen ist „in Xenia-Manier mit Lendenschurz oder großen Schwertern auftreten”. Das wäre einfach nicht authentisch. Die historische Epoche, die wir hier in der Herzogstadt abzubilden versuchen, ist eben die Renaissance bzw. das Spätmittelalter. Die Männer sind die Landsknechte, das weibliche Gefolge rekrutiert sich aus Marketenderinnen. Als solche musste man sich auch ohne Schwert zu wehren wissen. Und glaubt es uns, das können unsere Frauen allemal ...

Und so war es für uns nur zu verständlich und auch äußerst erfreulich, dass es vor dem 100jährigen Burgfest in Burghausen einen eigenen, halbseitigen Zeitungsartikel nur über die raufenden und schießenden Mädels der Communitas Gladii im Burghauser Anzeiger zu lesen gab. Hierfür nochmals ein herzlicher Dank an Theresa Gauer von der PNP.


Frühjahrsdrill 2013
Drill Kürnbach, Klappe die Dritte.
Zurück im Schwabenländle.
Motto des Wochenendes: Häuserkampf.


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Den 19. Drill durften wir mit dem Bund oberschwäbischer Landsknechte zum dritten Mal im schönen und weitläufigen Museumsdorf Kürnbach verbringen.

Ein weiteres Mal wurde das Dorf mit seinen strohgedeckten Bauernhäusern aus dem 16. Jahrhundert lebendig und Spielort für ein farbenfrohes Spektakel der Landsknechte mit Lagerleben, Schlacht und natürlich unzähligen Häuserkämpfen.


AWO-Seniorenzentrum Burghausen 2013


Anstatt eines Sommerfestes veranstaltete das AWO-Seniorenzentrum "Georg-Schenk-Haus" in Burghausen am 28. Juni 2013 zum ersten mal eine kleine aber feine Sonnwendfeier für seine Bewohner und deren Angehörige.

Unser Verein Herzogstadt Burghausen e.V. lässt sich bei solchen Veranstaltungen natürlich nicht lange bitten und sorgte mit einem bunten Rahmenprogramm, vom Kindertanzspiel über Trommeln, Fanfaren und Fahnenschwingen bis hin zum historischen Handrohrschiessen für ein tolles und kurzweiliges Programm.

Bevor um ca. 21.00 Uhr das obligatorische Sonnwendfeuer entzündet wurde und somit die Veranstaltung ihren Ausklang fand, durften wir uns noch mit einer kleinen Showkampfvorführung dem begeisterten und staunenden Publikum präsentieren. Eine Kurzfassung des Gottesgerichtes sorgte für reichlich Unterhaltung und die bekannt spektakulären Würfe unserer wilden Mädels für das ein oder andere Raunen unter den Zuschauern.

Wir bedanken uns auf diesem Weg auch noch einmal für ein gelungenes Fest, sowie die schmackhafte Verpflegung und freundliche Atmosphäre.


150 Jahre Feuerwehr Burghausen


Beim Feuerwehrfest zum 150-jährigen Jubiläum durfte die Herzogstadt als einer der größten Burghauser Vereine natürlich nicht fehlen.
Und mit der Herzogstadt war natürlich auch Communitas am Start.


Sonntag, 9. Juni 2013


Bei bestem Wetter wurde der sonntägliche Festtag nach dem Empfang der Vereine mit einem Kirchenzug zum Waffenplatz begonnen. Nach dem Festgottesdienst unter freiem Himmel schob sich die verschwitzte Masse aus mehreren hundert Teilnehmern entlang der Burg und beim anschließenden Festumzug durch die Neustadt.

Nach einiger Verspätung konnte sich dann aber doch jeder erschöpft, aber glücklich im Festzelt zu Speis und Trank niederlassen.

In Anbetracht des Einsatzes und Engagements und der Arbeit, welche die Feuerwehrmänner und -damen für die Bürger Burghausens und somit auch für uns leisten, waren wir gerne dabei und haben zum Gelingen des Festes ebenfalls gerne beigetragen.


Internationales Deutsches Turnfest 2013
Communitas Gladii unterwegs als Botschafter der Stadt Burghausen

Im Rahmen des internationalen deutschen Turnfestes vom 18. bis 25. Mai in der Metropolregion Rhein-Neckar, veranstaltete der bayerische Turnverband in Kooperation mit dem niedersächsischen Turner Bund am Pfingstmontag, den 20. Mai 2013 seinen traditionellen Länderabend.


Die Stadt Burghausen präsentierte sich als Ausrichter und Gastgeber des nächsten und insgesamt 31. bayerischen Landesturnfestes, welches vom 03. bis 07. Juni 2015 in der Herzogstadt Burghausen ausgerichtet wird, zusätzlich zu einem Infostand auf der Turnfestmeile in Mannheim auch auf jenem Länderabend.
Als Botschafter und Repräsentant der Stadt fungierten dabei wir, die Schwert- und Showkampfgruppe Communitas Gladii der Herzogstadt Burghausen e.V.
Eine kleine Abordnung von Communitas zeigte vor ca. 1000 Besuchern in der gut gefüllten Halle 02 in Heidelberg eine facettenreiche Kampfshow und trug somit erfolgreich zu einem bunten Programm bei, welches von Akrobatik und Wortwitz über Lederhosentänze bis zu überraschenden musikalischen Darbietungen reichte und beim Publikum für Kurzweile und beste Unterhaltung sorgte.

Begeistert von der dargebotenen, historischen Kampfshow zeigten sich auch die Offiziellen und Vorsitzenden der beiden Turnverbände. Dr. Alfons Hölzl, Präsident des bayerischen Turnverbandes war vor allem von der etwas anderen Art der Präsentation beeindruckt und freut sich schon jetzt auf ein tolles und erfolgreiches Turnfest im Juni 2015 in Burghausen.

Die Moderatorin des Abends, Komikerin Rosemie Warth, outete sich sogar noch während der Show als Communitas Gladii Fan, attestierte den Kämpfern in guter alter Hans Rosenthal Manier einen Spitzenauftritt und bot den Schwertkämpfern der Herzogstadt zudem auf der Bühne kurzerhand an, bis zum Landesturnfest 2015 in Burghausen Schwertschoner zu häkeln.
Ausserdem hatten unsere sechs Communitasmitglieder, die sich auf die ca. 450 km Reise nach Mannheim und Heidelberg machten, die Möglichkeit, am Nachmittag vor dem Länderabend die große Turnfestmeile mit Messe und einige Wettkämpfe bzw. deutsche Meisterschaften im Mehrkampf Geräteturnen zu besuchen.

Für uns war es ein schöner Ausflug, mit einem interessanten Turnfest, einem unterhaltsamen Länderabend, einer grandiosen AfterShow-Party, sowie vielen netten Bekanntschaften und Kontakten (u.a. zu einer Abordnung des TSV Jetzendorf, die wir auf diesem Weg nochmals herzlichst grüßen möchten). Es waren zwei gelungene und unvergessliche Tage.


Maiwies’n 2013


Den Auftakt der heimischen Landsknechtssaison bildete auch in diesem Jahr der Mai-Wies’n-Auszug.

Gerne tragen wir dazu bei, dass der Umzug durch uns und die Herzogstadt etwas bunter und schöner wird.


Beim 45. Mai-Wies’n-Auszug konnten wir bei schönem Wetter durch die Stadt ziehen um nach dem Anstich, ganz in Communitas Manier, zu den Klängen der Otto Schwarzfischerband mit Jung und Alt ausgelassen zu feiern. Die Stimmung war gut, der Bierpreis stabil, was will man mehr..?!

Wem es dann noch nicht gereicht hat, konnte man natürlich im Wiesnstadl wieder treffen, um den Wiesnauftakt noch gebührend ausklingen zu lassen.


Fasching 2013
Burghauser Hexenkessel und Valentisnball 2013 ...

Wie heißt es so schön, „erst das Vergnügen und dann die Arbeit…?“ Egal …

Eine Woche vor Rosenmontag verwandelte sich der Burghauser Stadtsaal zum bereits fünften Mal in einen Tanz- und Tangosalon im Stil der wilden 20er.


Unsere Highlights dieser wieder einmal absolut gelungenen Veranstaltung waren zweifelsohne die prickelnde Burlesque-Mitternachtsshow sowie das mittlerweile schon obligatorische Communitas-Fotoshooting.

Ein Faschingsball, den man einfach bis zum Kaffee in den frühen Morgenstunden genießen muss. Oder wie war das doch gleich noch mit dieser Mühle … ?

Am Rosenmontag hingegen kochte und brodelte es wieder im Burghauser Stadtsaal. Die Herzogstadt Burghausen e.V. lud zum traditionellen Hexenkessel und 1700 überwiegend junge, feierwütige und vor allem bestens gelaunte Faschingsgäste folgten dem Ruf.

Das bewährte Konzept ließ auch in diesem Jahr keine Wünsche offen. Rund 100 Mitglieder der Herzogstadt verteilt auf acht Bars, drei Bands, fünf Garden und Showtanzgruppen sowie ein professioneller Cocktailmixer sorgten für eine Faschingsnacht, die keiner der Anwesenden so schnell vergessen wird. Unser Hexenkessel ist und bleibt einer der erfolgreichsten und größten Faschingsbälle der Region.

Die Mädels und Jungs von Communitas kümmerten sich dabei in bekannter Art und Weise um die stets gut besuchte Kellerbar sowie das Hexenhäuschen am Stadtplatz und unterstützten darüber hinaus sogar noch das Barteam im „rockigen“ Helmbrechtsaal.
Es war trotz vielen schweißtreibenden Stunden auch für uns eine unterhaltsame und kurzweilige Faschingsnacht.