Im Jahre 2014

4. Seppl-Benefizlauf 2014
Am Silvestertag gegen 11.00 Uhr hat sich Communitas ein letztes Mal in diesem Jahr versammelt.

Ausnahmsweise nicht im historischen Gewand mit Schwertern, Arkebusen und Requisite zum Auftritt, sondern im Winteroutfit mit Lauf- oder Wanderschuhen zum Seppl-Lauf.


Der diesjährige Seppl-Lauf fand zum 4. Mal statt und ist bereits fester Bestandteil auf dem Communitas-Kalender geworden.

Laufen, Gehen oder eine gepflegte Kinderwagenrallye zum Jahresausklang für den guten Zweck. Nach dem jeder von uns Weihnachten sicher reichlich beschenkt wurde und auch nach Leibeskräften gegessen und getrunken hat ist es wenigstens einmal am Jahresende Zeit derer zu Gedenken, denen das Leben im Moment nicht so wohl gesonnen ist. Die sportliche und diätetische Komponente mal außer acht gelassen.

Wir sind mit 22 Personen und einem Hund gestartet. Darunter 4 Kinder und 4 Läufer. Auch unser 1. Vorstand hat uns begleitet. Die Rundenzeit der Fußgänger in der Kinderwagenklasse bis 8 kg pro Insasse betrug über die Strecke von 5 km 1:04:14,97. Die Zeit der Läufer konnte aufgrund ihres Tempos nicht bestimmt werden ;-)

Das „einglaufene“ Geld wird Herbert Friesenecker gespendet, der aus schulmedizinischer Sicht unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mit dem Geld will er alternative Heilmethoden anwenden und wir wünschen ihm von Herzen Kraft, Geduld, Ausdauer und vor allem Erfolg bei seiner Genesung!

Auf der Homepage gibt’s noch mehr Infos zur Benefiz-Veranstaltung: www.seppl-lauf.at


Erntedankfest der Herzogstadt 2014
Gerne hätten wir auch dieses Jahr nicht nur für die gute Ernte, eine erfolgreiche und weitestgehend unfallfreie Saison, sondern auch für gutes Wetter gedankt.
Leider ging die Rechnung zum Saisonabschluss nicht auf.

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Trotz der schlechten Wetterprognose haben wir keine Mühen gescheut und unser Lager am Bergerhofgelände festlich geschmückt und den Gabentisch wieder reichlich gedeckt.

Anstatt des ewigen Schwert- und Schaukampfes gab es dieses Jahr zum Saisonabschluss jedoch illustre Wasserspiele und genügend „Freizeit“ für jeden. Von etwas Nieselregen, Schnürlregen, Starkregen, Schlagregen oder gar Platzregen ließen wir uns die Laune nicht verderben. Mann und Frau konnte sich auf das konzentrieren, was einem am Besten beliebt und sonst während der Feste zu kurz kommt.

Wir genossen die Zeit in kleiner Runde. Die einen haben gestrickt, Karten gespielt, geratscht, getratscht, musiziert, Drachen gezähmt, haben in kurzen Regenpausen geschossen, sind auf Brautschau gegangen, oder haben sogar das Stapler fahren im Eilverfahren erlernt. Das leibliche Wohl musste auch nicht vernachlässigt werden, da mangels eines Auftrittes sich niemandem die Frage stellte, ob vor oder nach dem Auftritt Essen.



Anneliese hatte wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr einen ihrer erfolgreichen Auftritte und konnte sich vor Nachfrage kaum retten. Besonders einem bestimmten Bauern hatte sie es angetan und ihm den Kopf verdreht. Er war sogar bereit sie gegen 5 Bäuerinnen seines Hofes einzutauschen. Als er jedoch merkte, dass sie nicht nur für 5 arbeitet, sondern auch für mindestens 10 (fr)ißt und trinkt, war es vorbei mit der großen Liebe und der Kuhhandel wurde rückgängig gemacht.

Nach so einem Wochenende lohnt es sich wenigstens richtig das Lager ordentlich aufzuräumen, die Zelte und Zubehör zu ordnen, Fundusgegenstände aufzumöbeln und die eigene Ausstattung winterfest zu machen.


Koprivnica (Kroatien) - Renesansni Festival 2014
„Wo fahrt ihr denn da im August hin?“
„Kiprovinii…. Koprino…, Koprivic…, ähm ja, in eine Stadt irgendwo hinter Zagreb!“ So oder so ähnlich lauteten unsere Antworten noch zwei Wochen bevor wir unsere Reise nach Kroatien antraten.

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Heute wissen wir dass der Ort Koprivnica heißt und dies bedeutet wohl so viel wie Brennnessel – und dieser Name ist definitiv Programm!

Wobei man jetzt nicht glauben sollte, dass man deswegen an jeder Straßenkreuzung Brennnesseln sieht, aber die Bewohner dieser schönen Stadt haben herausgefunden wie sie sich diese Pflanze kulinarisch zu Nutze machen können. Ob im Brot, im Bier, oder im Schnaps – in jeder Spezialität des Ortes stießen wir wieder auf sie. Und wir mussten feststellen dass das bekannte Grün bisweilen höchst schmackhaft sein kann.

Jetzt jedoch genug von der Brennnessel, denn wegen der sind wir ja schließlich nicht nach Kroatien gefahren, sondern wegen dem tollen historischen Fest, auf das wir vom Veranstalter eingeladen wurden. Wo soll ich da anfangen?



Es war auf jeden Fall für jeden von uns eine ganz neue Erfahrung: denn manche Sachen werden einfach nicht ganz so gehandhabt, wie wir es bei uns in Deutschland gewohnt sind! Ihr wisst schon: andere Länder, andere … ; SITTEN Leute! SITTEN!

Nein, im Ernst: In Kroatien werden manche Sachen einfach noch lockerer gesehen.
Geschossen wird einfach dann, wenn einem der Sinn danach steht. Dies war übrigens auch eine ganz neue Erfahrung für unsere Schützen. Und hey, wer braucht schon Ohrstöpsel?

Ich bin mir auch nicht zu 100% sicher, ob die Inszenierung einer solch spektakulären Nachtschlacht mit flammenden Katapultkugeln und brennenden Strohbergen in Deutschland ohne Weiteres möglich wäre. Aber egal, f
ür uns war es ein geiles Erlebnis!

Ebenfalls spitzenmäßig konnten wir unsere beiden Auftritte am Samstag- und Sonntagabend über die Bühne bringen, was uns auch kräftigen Applaus und begeisterte Zurufe einbrachte!
Im Gegensatz zu Ehrenberg holte sich sowohl bei der Schlacht, als auch bei den Auftritten fast keiner irgendeine Verletzung. Fast? 
Ja, leider hat eine unserer Schauspielerinnen während des Auftritts auf unglückliche Weise eins auf die Nase bekommen, aber ihren Part bis zum Ende durchgezogen – Respekt!

Es war ein wirklich grandioses Fest und hat durch und durch Spaß gemacht. Wir haben viel gesehen und neue Erfahrungen gesammelt. Zudem sollte ich erwähnen, dass uns das kroatische Volk zu jedem Zeitpunkt sehr höflich und respektvoll gegenübergetreten ist und uns wirklich einen sehr freundlichen Empfang bereitet hat.


Ehrenberg - Die Zeitreise 2014
Um zu klären, wo Communitas das letzte Wochenende verbracht hat, ein kleines Rätsel zu Anfang:

Wo regnet es 310 Tage im Jahr?? (die restlichen 55 Tage schneit es übrigens!)
Na? Richtig! Es war mal wieder Zeit für: „Die Schlacht um Ehrenberg”!

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Diese wurde heuer bei zwei von dreimal bei leicht erhöhter Luftfeuchtigkeit ausgetragen, was jedoch dem Spaß keinen Abbruch tat! Zudem blieben die Frisuren der Schlachtteilnehmer dank einer neuen Regelung weitestgehend trocken: Der Helmpflicht!

Sprich: Kochtopf statt Federhut! Eigentlich eine recht sinnvolle Einführung, da solche Schlachten ja nicht gerade ungefährlich sind! Andererseits jedoch hatte man den Eindruck, dass von dieser Regelung zusätzlich beflügelt, sich Wikis und Ritter, welche inzwischen den größten Teil der Schlachtengänger stellen, mit noch heftigerem Bums, ordentlich auf die Mütze gaben! Communitas hielt sich daher heuer ein wenig zurück und gab während der Schlacht vornehmlich ihre Schaukämpfe zum Besten, was uns jedoch auch nicht davor bewahrte uns gegenseitig auf die Finger zu klopfen oder das Handgelenk zu verstauchen! 
Aber was tut man nicht Alles für ein zufriedenes Publikum!

An diesem feuchten Wochenende startete Communitas, mit einer etwas verkleinerten Mannschaft, so dass unser Michi seinen Debüt-Auftritt als Lagerleiter hatte, welchen er jedoch mit Bravour gemeistert hat! 
Zur Belohnung gönnte er sich dann auch sogleich einen neuen Brustharnisch, welchen er vor lauter Stolz sogar beim Flanieren auf dem Markt angezogen hat! :-)

Wer jetzt aber denkt, dass die angereisten Communitaten, in dem immer wieder aufkommenden Regen keinen Spaß gehabt hätten, der irrt gewaltig! Denn wenn’
s von oben dauernd nass auf den Baldachin runterkommt, muss man eben dafür sorgen, dass es darunter auch schön nass bleibt!

Aber nun zu dem was auf dieser Zeitreise sonst noch so geboten war:
 Wie immer fanden auch dieses Jahr die großen Ritterspiele statt, welche Hunderte von Menschen in ihren Bann zogen. Auch ein paar von uns haben sich dieses Jahr den Spaß gegönnt und sich eine der Shows angesehen! Dabei wurden sie zum Einem Zeuge einer recht spektakulären Feuershow der Gaukler und zum Anderen von einer Wirtshausschlägerei, die zwar sehr schön aufgemacht war, aber doch betonte, dass wir uns mit unseren Shows nicht zu schämen brauchen!

Ebenfalls am Freitag sorgte dann ein kleiner Gastauftritt von Hauptmann Hans Feder für Gelächter, als dieser am Anfang der Schlacht mit Babywagen und Kopftuch zwischen die Verhandlungen der Heerführer rollte und um den Weg zum ALDI fragte!

Am Samstag schmiedeten wir Pläne, was genau wir mit unserem bisherigen Küchenzelt anstellen sollten, da es bereits nach dem ersten Regen in Strömen durch das Zelt gepi*** hat! Die besten Ideen an deren Umsetzung wir uns jetzt im Winter vielleicht machen, sind ein Grillzelt, ein Duschzelt (da müssen wir eigentlich gar nichts machen) oder türkisches Dampfzelt. Vielleicht machen wir es aber auch nur so wie Fritz vorgeschlagen hat und bauen unsere Küche beim nächsten Mal einfach unter dem Baldachin auf! Platz genug hätten wir schließlich!

Zum krönenden Abschluss führte uns am Sonntagabend unser Weg an die berühmte Bar „Bergblick“, an der wir mit einem kleinen spontanen Auftritt für einiges Aufsehen und verdutzte Gesichter bei den umstehenden Barbesuchern sorgten, als wir aus heiterem Himmel anfingen uns zu prügeln!

Als wir dann am nächsten Tag schweren Herzens unser Lager wieder einreißen mussten, kam auch jemand vorbei, den wir das ganze Wochenende noch nicht gesehen hatten: Die liebe Frau SONNE! Allerdings konnte auch ihre Kraft nicht mehr verhindern, dass etliche der anderen Darsteller mit ihren Wägen und Hängern im Matsch versanken und ohne fremde Hilfe nicht mehr vom Lagerplatz wegkamen! An dieser Stelle einen recht herzlichen Dank an Joe der uns mit seinem Auto vor diesem Schicksal bewahrt hat!


Burgfest Burghausen 2013
Aufgrund der Sanierung der Brücken auf der Burg musste das Burgfest dieses Jahr auf das Bergerhof-Areal ausweichen. Leider?
Nein, das kann nun wirklich niemand behaupten. Bei der Festlegung des Mottos, wurde die Gelegenheit ein größeres Gelände zur Verfügung zu haben, dazu genutzt, ein Heereslager darzustellen.

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Auch dieses Jahr wurde ein Umzug veranstaltet, doch durch die Änderung der Lokalität verlief er diesmal vom Stadtplatz aus die Salzlände entlang bis zum Finanzamtparkplatz und von dort aus hinauf zum Bergerhofgelände. Gerade rechtzeitig zum Umzug ließ sich auch die Sonne wieder sehen, so dass trockenen Fußes spaziert werden konnte.

Hier ein Video vom Bergerhof-Festgelände aus der Vogelperspektive.
Vielen Dank an Michael Neumeier, der mit seinem Quadcopter die coolen Luftaufnahmen gemacht hat.

Zum Anschauen einfach auf das Bild klicken ->

Burgfest Burghausen 2014 - Luftaufnahme

Falls sich das Video nicht korrekt öffnet, könnt Ihr unter folgendem Link die Videodatei downloaden und mit einem Videoplayer lokal auf Eurem Rechner anschauen: Burgfest Burghausen 2014 - Luftaufnahme (Klick mit rechter Maustaste: „Verknüpfte Datei laden ...”, .mp4-Datei, ca. 33 MB).


Communitas Gladii hatte zum ersten mal einen mit zwei Pferden vorgespannten Wagen im Einsatz, den wir zuvor in mühevoller und oft schweißtreibender Arbeit restauriert hatten.

Communitas Gladii - Bagagewagen

Auf dem Burgfest wurde, wie jedes Jahr, großzügig für das leibliche Wohl aller Besucher gesorgt. Neben Ständen mit Naschereien, Gegrilltem, Met und diversen Getränken aller Art, gab es aber auch viele Marktstände mit Schmuck, Tand, Waffen, Rüstungen und natürlich Lagerbedarf. Das Publikum wurde von Musikgruppen, Gauklern, Tänzern und natürlich Showkämpfern in eine lang vergangene Zeitepoche mitgerissen.

Dieses Jahr wurden von Communitas Gladii die beiden Stücke „Das Wirtshaus” und „Der Liebestrank” aufgeführt, bei denen es, wie die Namen erahnen lassen, zum einen um eine wohl „alltägliche” Wirtshausschlägerei und zum anderen um den Gebrauch oder Missbrauch mancher von Hexen dargebotener Handelswahre geht.

Um dem ganzen Fest noch die Krone aufzusetzen, wurde am Sonntag, nach offiziellem Ende des Festes, auf der Bühne eine Leinwand aufgebaut und mittels Beamer und vier Smartphones das Finalspiel der Fußballweltmeisterschaft übertragen.

Die anschließende Feier war ein schöner Ausklang für ein wundervolles und leider immer wieder viel zu kurzes Fest.


Crusaders Burghausen 2014


Wir schreiben den 06. Juli 2014. Eine Wiese unweit der längsten Burg der Welt. Es herrscht eine ungeheure Hitze. Das Sonnenlicht spiegelt sich auf den glänzenden Helmen der Männer, die sich auf dem Feld Auge in Auge gegenüber stehen.

Sie schwitzen unter ihren schweren Rüstungen. Adrenalin pumpt einem jeden von ihnen durch die Adern. Die Anspannung kurz vor dem Angriff ist beinahe greifbar.


Dann, auf einmal, ertönt ein Signal und die Männer stürmen voran. Mit voller Wucht stürzen sie in die Reihen des Feindes. Man hört wilde Schreie und die Ersten stürzen zu Boden. Die Schlacht hat begonnen!
Zwei Stunden beinahe, dauert der Kampf und er wird unerbittlich und mit brutaler Härte bis zum letzten Mann geführt. Zunächst ist noch unklar wer heute als Sieger das Feld der Ehre verlassen wird, doch am Ende tragen die Kreuzritter deutlich den Sieg davon.

Aber von welcher Schlacht ist jetzt hier eigentlich die Rede?

Crusaders Burghausen Mannschaftsfoto 2014

Tja, wer glaubt Communitas Gladii befand sich an diesem schweißtreibenden Wochenende wieder einmal auf einem historischen Fest und kämpfte auf einer mittelalterlichen Schlachten-Darstellung der irrt diesmal:

Denn an diesem Sonntag waren es die American-Football Spieler vom TSV 1868 die sich eine gnadenlose Schlacht mit ihren Gegner lieferten. Mit Taktik und Schlagkraft besiegten die Burghauser Crusaders an diesem glühend heißen Julitag ihre Gegenspieler. Zunächst mussten die Dukes aus Ingolstadt daran glauben und später wurden die Ameisen aus Königsbrunn zerquetscht.

Doch was hat denn jetzt Communitas mit diesem so erfolgreichen Gameday der Burghauser Football Spieler zu tun? Als dieses Jahr, die erneute Einladung der Crusaders bei uns hereinflatterte, war uns allen klar, dass wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen würden! Daher packten wir am Sonntag, mal eben unser Gerödel in den Hänger und karrten es den Berg hinab, auf die Spielwiese unserer schweren Jungs.
Dort sorgten wir dann, trotz brütender Hitze, die einem die Glieder und das Sprechen schwer machte, zwischen den beiden Spielen für Kurzweil, bei dem Football begeisterten Publikum. Zwar nicht für Gage aber doch für freie Getränke und leckere Riesenburger!

Wir sagen daher ein herzliches Dankeschön an die Burghauser Crusaders, für die Möglichkeit auftreten zu können und natürlich auch für das Freibier!!!

Und auch einen herzlichen Dank an Christoph Zettl für die super Fotos, die er geschossen hat und die wir hier veröffentlichen können! www.zecdesign.at


Ferienprogramm Herzogstadt 2014


Noch einmal stürmt, noch einmal, lieben Freunde!

Die Gewandung noch nicht getrocknet, das Waffenöl noch feucht auf der Rüstung und schon ging es am Tag nach dem Zeltlager weiter zum nächsten Einsatz für die burghauser Kinder und Jugendlichen im Rahmen des Herzogstadtferienprogramms.


Nach unzähligen Jahren Herzogstadtferienprogramm mit Zelt- und Lageraufbau, Fanfaren spielen, Trommeln, Fahnen schwingen, Tanz und Gaukeley, Hirsebrei und Stockbrot vom offenen Feuer und natürlich Schwertkampf, kam es dieses Jahr doch noch zu einer spontanen Neuerung.

Nach der „Musterung“ der Teilnehmer wurde ein kleines aber feines Fähnlein rekrutiert, zog hinaus in das weite Bergerhoffeld, formierte sich zum Igel als Schutz vor imaginärer Reiterei und überfiel dann hungrig und plündernd die Küche eines nahe gelegenen Hofes.

Die Bewohner wurden verschont, da sie mit ausreichend Getränken und gefüllten Speisekammern die Überfaller und Belagerer milde stimmen konnten.

Am vergangen Montag, in ebenfalls schwüler Hitze, war das Ferienprogramm der Herzogstadt Burghausen wieder eine durchaus gelungene Veranstaltung. Erklärbär Fred und eine Abordnung von Communitas Gladii übernahmen natürlich wieder den spannenden Part des Schwertkampfes und über Jugendarbeit und Nachwuchsförderung muss sich unser Verein bestimmt keine Sorgen machen.


BTV-Gala 2014


Gut 7.000 Turner, Gymnastinnen, Wettkampf- und Freizeitsportler haben 2015 ein großes Ziel: das Bayerische Landesturnfest. Gastgeberstadt wird die Herzogstadt Burghausen sein.




Als Krönung eines langen Kongresstages bietet ihnen der BTV eine Show unter dem Motte „Turnen und mehr“, so die Ankündigung.

Als Botschafter der Stadt trat hierzu natürlich die Herzogstadt mit ihren Schwertkämpfern auf.

Am Galaabend für geladene Gäste und Multiplikatoren konnten wir neben den Tänzern mit Tanz, einer Waffenvorführung und der Darstellung der Nürnberger Rose ein letztes mal den Liebestrank zum Besten geben.


Zeltlager Waldpark 2014


Wir schreiben das Jahr 1157. Richard – der spätere „Löwenherz“ – erblickte das Licht der Welt.
Der zukünftige König von England, der bald die Dichtkunst, das Singen, das Feiern, das Reiten und natürlich den frühen Umgang mit Schild und Schwert erlernte, war auch derjenige der in Jerusalem dem Sultan Saladin auf einem der Kreuzzüge gegenüberstehen sollte ...


Tausche dein Smartphone gegen ein Schwert, dein Headset gegen einen Helm, reite ein echtes Pferd, füttere hungrige Tiere und baue eine Stadt mit Hammer und Holz anstatt mit der Computermaus ...

... so weit die „Theorie“ und das Motto des diesjährigen Zeltlagers am Waldpark. Für 6 Tage sollten die Kinder und Jugendlichen zwischen 9 und 14 Jahren in die Zeit der „Ritter“ eintauchen können.

Da wir ja bekanntlich keine Ritter und auch von 1157 mit fast 400 Jahren mit unserer Gemeinschaft meilenweit entfernt sind, dafür aber örtlich und zeitlich dann doch am Nächsten, sind wir, eine Abordnung von Communitas Gladii der Einladung gefolgt und haben am überaus heißen Sonntagnachmittag das Rahmenprogramm des Zeltlagers gestellt.

Durch unser Zutun, besonders aber durch Erklärbär Fred und den kämpfenden Rabauken müsste nun jeder Anwesende den Unterschied vom Ritter zum Landsknecht kennen und wissen wie sie gekämpft und sich verteidigt haben. Auch eine Hexe wird nun schonungslos erkannt, wenn man eine auf der Straße trifft. Aber Vorsicht, die meisten wissen sich zu wehren ...

Nicht nur das, sondern auch die Entstehung diverser Sprichworte, die Entwicklung vom Spätmittelalter zur Renaissance, die Wandlung der Waffen und die Erfindung der ersten Schusswaffen wurde anschaulich gezeigt. Nach diesem kurzen aber durchaus anstrengenden Vortrag in sengender Hitze und nach dem jeder einmal „Lunte gerochen“ hatte, kam dann endlich der ersehnte und wesentlich angenehmere Teil für viele. Die verschiedensten Rüstungsgegenstände und natürlich Schwerter, Hellebarden, Bihänder, Kurzschwerter, etc. konnten ausführlich befühlt, getragen und „Mann gegen Mann“ getestet werden.


AWO-Seniorenzentrum Burghausen 2014


Nach dem letztjährigen guten Gelingen fand auch dieses Jahr wieder eine kleine Sonnwendfeier mit der Unterstützung der Herzogstadt für die Bewohner des Georg-Schenk-Hauses statt. Nach dem das Wetter am 20. Juni tagsüber sehr unbeständig war, konnte das Rahmenprogramm mit Tänzern, dem Chor, Spil & Gaukeley und natürlich Communitas Gladii dann doch im Trockenen und sogar bei Sonnenschein stattfinden.

Die Raufbolde von Communitas stritten sich dieses Jahr um „die Rothaarige”, die ihr Rendezvous mit dem Scheiterhaufen keinesfalls versäumen durfte, so die Meinung der einen. Während andere, natürlich auch ganz anderer Meinung, noch eine viel bessere Verwendung als diesen für die schöne Rote hatten ...

Nachdem getanzt, gesungen und einiges dargeboten wurde gab es zur Stärkung, vor dem Entzünden des kleinen Sonnwendfeuers, noch köstliches Spanferkel vom Grill.

Auch dieses Jahr war diese kleine aber sehr feine Veranstaltung für uns eine gute Gelegenheit zur Auftrittspremiere der Saison und ein ebenso gelungener Abend.


Workshop mit Mario Eick
Am 5. und 6. April hatten wir die einmalige Gelegenheit ein sehr unterhaltsames, intensives und lehrreiches Wochenende mit Schauspielleiter Mario Eick zu verbringen.
Wir erfuhren bei diesem Workshop so manchen Aha-Effekt und hatten dabei nicht nur einmal unseren „schauspielerischen Schatten” zu überspringen.


Da aus verschiedenen Gründen in der kommenden Saison Rollen neu zu besetzen sind oder wir mit manchem Gespielten oder Geschehenem der alten Szenen nicht zufrieden sind, hatten wir die einmalige Gelegenheit unsere beiden Stücke „Der Liebestrank” und „Das Wirtshaus” mit professioneller Hilfe zu überarbeiten und teils neu zu gestalten.

Unser Hauptaugenmerk lag am Wochenende auf dem Liebestrank. Mario half uns den roten Faden in der Geschichte wieder zu finden, neu zu spannen und neue Charaktere zu bilden. Auch die Geschehnisse können nun in sinnvoller Reihenfolge glaubwürdig dargeboten werden. Es besteht nun Hoffnung, dass jeder die „Moral” oder „Unmoral” des Liebestranks eindeutig zu verstehen bekommt.

Auch zum Wirtshaus gab es wertvolle Tricks und Kniffe die Charaktere noch besser zu spielen und die Abläufe zu strukturieren.

Mit vielen Anregungen und Tipps von Mario gelang es uns nicht nur produktiv zu sein, sondern waren zu guter Letzt auch Bestens durch seine mehr als amüsanten Demonstrationen gut unterhalten.

Wir können nun am Wochenanfang zufrieden auf gemeinsame, lustige und einmalige zwei Tage zurückblicken. Sowohl Mann als auch Frau darf sich auf die kommende Saison freuen.

Bis dahin heißt es „nur” noch üben, üben, üben ...


Deutscher Gästeführertag in Burghausen 2014
Auf der längsten Burg Europas, oder auch der Welt wurden 160 Gästeführer aus ganz Deutschland begrüßt.

Wer durfte dabei natürlich zu repräsentativen Zwecken nicht fehlen?
Genau – die Herzogstadt und natürlich ihre prestigeträchtigen Schwertkämpfer.


Am Freitagvormittag, den 22. Februar 2014 wurden Gästeführer aus ganz Deutschland in der Hauptburg von Bürgermeister, Stadt und natürlich der Herzogstadt bereits zum 2. Mal begrüßt. Nach dem bereits 2007 erfolgreichen Gästeführertag, konnte Burghausen abermals sogar Potsdam und Hamburg ausstechen und wurde zum Austragungsort der deutschen Jahreshauptversammlung des Gästeführervereins.

Neben Stadtwache, Spil& Gaukeley, dem imposanten Herzogspaar und seiner Regierung durften natürlich die Schwertkämpfer beim Rahmenprogramm für die teils weit gereisten Gäste keinesfalls fehlen.

Die alte „Herzogstadt” trumpfte also mit allem auf, was sie zu bieten hat und dazu gehören nicht nur ehrwürdige Gemäuer und eine schöne Kulisse.


Salzachbrettl 2014


„Dreht und herendt der Salzach”

Beim 20-jährigen Bestehen der grenzüberschreitenden Kulturveranstaltung Salzachbrettl brillierte eine kleine aber feine Delegation der Schwertkämpfer mit einem Gastauftritt im öberösterreichischen Duttendorf.


Vor 20 Jahren hatte die Gründerin die Idee zum Salzachbrettl. Der Kleinkunstabend findet jährlich einmal im Wechsel zwischen Burghausen und Österreich statt. Dieses Jahr wurden explizit die Schwertkämpfer der Herzogstadt für den Abend angefragt.

Normalerweise gesagt – getan, aber dieses mal nicht ganz so einfach. Ein Großteil der Gruppe war auf dem Drill in Furth im Wald, ein anderer mit Kind und Kegel zu Hause, oder anderweitig verhindert. Glücklicherweise haben sich dann doch noch 4 Communitasler gefunden, die den Abend mit einem Stück getreu dem Motto „Drent und herendt“ bereichert haben und damit gleich noch die Werbetrommel für das kommende Burgfest gerührt haben. Die Resonanz war gut und es gab persönlichen Zuspruch vom Bürgermeister.


Maiwies’n 2014


Um 17.00 Uhr ging es wie üblich los. Während des Standkonzerts am Lindacher Hof genossen wir einige Jubiläumsbier vom Wieninger und stimmten uns auf den Abend ein.
Nach einer Stunde machten wir uns dann schließlich mit unserem Herzogspaar, dem Vizedom und seiner Gemahlin und 300 anderen Herzogstadtmitgliedern auf den Weg.


Nach kurzem bangen, was das Wetter wohl so treibt, konnte Communitas dieses Jahr mit 30 Personen, davon 10 Kinder in jeder Altersklasse, wieder bei überaus angenehmen Temperaturen trockenen Fußes und vor allem Hutes am Mai-Wies’n-Auszug teilnehmen.

Nach dem der Bürgermeister zum 25. Mal die Dult routiniert eröffnet hatte und der offizielle Teil sozusagen erledigt war, wurde uns nach langem wieder die Ehre des Anstichfasses zu Teil.

Bei bester Stimmung konnte dann ausgelassen bis zum Schankende und darüber hinaus gefeiert werden. Den Abend konnte man durchaus als gelungenen Saisonauftakt in Burghausen betrachten. Wir freuen uns auf alle Fälle auf mehr.


Fasching 2014
Im Burghauser Hexenkessel ...

... brodelte auch dieses Jahr wieder ein gemischtes Süppchen aus Herzogstadt mit Communitas, Arbeit, Musik, Party und diversen Kaltgetränken!
Communitas war dieses Jahr am Rosenmontagsball gleich an 4 Bars (Foyer, Keller, Stadtsaal und Außenanlage) mit rund 15 Personen für mehrere Tage im Einsatz.

Am Freitag wurde die neue und geniale Kellerbar aufgebaut und salonfähig gemacht, während samstags im Foyer und Stadtsaal dekoriert wurde. Nach der Getränkezuteilung am Montag erfolgte der finale Feinschliff und letzte Handgriffe wurden getan, bis die 1.650 Besucher das Gebäude die Rosenmontagsnacht zum Beben brachten. Wer bei Facebook erfolgreich war und gewertet hat, konnte hierfür sogar eine Freikarte absahnen.

Von unten nach oben war auf jeden Fall einiges geboten und sicher für jeden Geschmack und Alter etwas Passendes dabei. Falls nicht, selber schuld.

Im Keller heizte unter blauer Neonbeleuchtung DJ Mike Novani den Besuchern gehörig ein. Hier wurde eindeutig am Längsten, Ausgedehntesten und Wildesten gefeiert.
Nach der Einstimmung durch Funky-Mixx nach Beginn des Balles, konnten neben diversen Mischgetränken auch leckere Cocktails an der Foyerbar geschlürft werden. Im Helmbrechtsaal spielte die Tribute-Liveband und versetzte die Massen in Bewegung.
Für den Hunger zwischendurch konnte man sich jederzeit in der Schwemme stärken und seinen Zuckerhaushalt wieder auf Vordermann bringen.

Wer an der Lichthof- und Facebookbar sein Pflichtgetränk zu sich genommen hatte, diverse Gardenauftritte gesehen, bzw. über sich ergehen hat lassen, und eine Runde durch den Stadtsaal gespült wurde, hatte Gelegenheit sich auf den Stufen vor der Aperolbar auszuruhen und einen der unzähligen leckeren Aperolmischungen zu schlürfen. Eine gute Gelegenheit dabei die Kostüme der vorbeiziehenden Massen zu bewundern. Mit viel Glück hat man vom Hauptorganisator Stephan vielleicht einen Getränkegutschein für seine ausgefallene und kreative „Maskerade” bekommen, noch besser.

Auf dem Nachhauseweg als kleinen Absacker noch einen Klopfer und eine Abschiedszigarette an der Außenbar und es konnte sicher jeder der Gäste beseelt, ausgepowert, vollgesogen mit vielen Eindrücken und mit einem guten Gefühl, vielleicht etwas berauscht zu Hause oder auch in ein fremdes Bett fallen lassen.

Mir bleibt nur eines zu sagen: wer nicht hin geht ist selber schuld! Wem’s nicht gefallen hat, braucht auch nicht glauben auf Verständnis zu stoßen.

Wir als Verein können mit dem diesjährigen Ball auf alle Fälle sehr zufrieden sein und freuen uns bald wieder auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt im Hexenkessel sei ein neues Süppchen zu brauen.