Im Jahre 2015

Herbstdrill 2015
XXIII. Drill Wochenende.
Zum Abschluss der Saison hatten wir ein Heimspiel: der Herbstdrill des BOL fand dieses Jahr zum 2. mal in Massing im Museumsdorf statt. ( 30km von Burghausen entfernt )


Der Herbstdrill wurde diesmal von der Herzogstadt organisiert, unter der Leitung von unserem Berthold. Besonders die Frauen von Communitas und viele andere Mitglieder der Herzogstadt hatten sich freiwillig zum Austeilen der verschiedenen Köstlichkeiten gemeldet. Die restlichen Teilnehmer des Drills haben sich dann wiederum erfolgreich darum gekümmert, dass unsere Töpfe schnell leer wurden.

Communitas war diesmal als Spießer, Trabant, Reiter, Fähnrich, Schütze und Artillerie fast überall vertreten und hatte eine Menge Spaß dabei. Für die Artillerie gab es am Samstag ein besonderes Zuckerl: das Nachtschießen. Auch die Handrohrschützen nahmen diese Gelegenheit wahr und waren begeistert!

Danke an die Orga vom Herbstdrill - großen Respekt!!


Gaudium zur Purg 2015




Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Sonne…




Einige von Communitas hatten ihre Kisten nach Kroatien noch nicht ganz ausgeräumt, da mussten die Kisten auch schon wieder für das nächste Fest gepackt werden. Denn bereits eine Woche später machte sich Communitas Gladii auf den Weg zu einem historischen Fest nach Purgstall an der Erlauf in Niederösterreich. Das „Gaudium zur Purg“ (so nennt sich das Fest) liegt rund 200 km weit entfernt von Burghausen und fand 2006 das erste Mal statt.

Bevor wir zum letzten Fest der Saison aufbrachen dachten wir uns noch: „Ach, so ein kleines gemütliches Fest zum Abschluss geht schon.“ Allerdings mussten wir bald feststellen, dass wir uns da ein klein wenig verschätzt hatten. Gemütlich war es allemal, aber klein kann man das Fest wirklich nicht nennen. Der Platz war zwar begrenzt und die Zuschauerzahl war wohl auch Wetterbedingt überschaubar, aber das Gaudium wird mit großem Engagement und Liebe zum Detail aufgezogen. So sind überall selbstgenähte Wimpel und Fahnen zu sehen und selbst die Mitwirkenden-“bandl“ waren händisch mit glühendem Metall gravierte Astscheiben.

Gefeiert wird dazu im wunderschönen idyllischen Schlossgarten von Graf Hermann, in dem man außer Bäumen und anderen Zeltern rundherum nichts sieht, während man im Hintergrund das Rauschen der Erlauf hört – sehr idyllisch gelegen eben.

Wir kamen bei warmen Temperaturen und Sonne an, und bauten unsere Heimat für die nächsten Tage auf. Eine sehr gemütliche Ecke wurde uns zugeteilt, welche, wie sich im Laufe des Wochenendes rausstellte, sehr günstig für unsere Auftritte war, da sie sich direkt vor der Arena befand. Aber auch alle möglichen Leckereien, wie gebrannte Mandeln / Haselnüsse oder der köstliche Nussschnaps, wurden direkt vor unserem Lager verkauft. Zudem fanden sich im Schlossgarten noch Schmiede, Lederer und diverse Gewandhändler, die unsere Geldsackerl leichter machten. Communitas gab an dem Wochenende zum letzten Mal für diese Saison „das Badehaus“ und „das Wirtshaus“ zum Besten. Das Badehaus wurde heuer mit einer Neubesetzung der „Anneliese“ aufgeführt, die unser Michi hervorragend übernahm. Das Wirtshaus hingegen wurde diesmal mit einer traumhaft musikalischen Note von unserem Uli unterstrichen.

Dabei ließen wir uns auch von der Tatsache, dass es am Samstag fast den ganzen Tag regnete und daher recht wenig Zuschauer anwesend waren, nicht aufhalten und führten unsere beiden Stücke auf, wobei wir wegen der ungezwungenen Atmosphäre im Regen ordentlich Spaß hatten.

An diesem Fest lernten wir auch die historische Fechtgruppe Dreynschlag kennen, die neben uns lagerten und eine sehr amüsante Interpretation des Märchens „Rotkäppchen“ zum Besten gaben. Man kann wirklich sagen dieses gemeinsame Wochenende hat unsere beide Gruppen in vielerlei Hinsicht bereichert. Sein es nun neue Ideen für Shows oder einfach eine neue Freundschaft die sich entwickelt hat.

Für uns war es ein wirklich gelungenes Fest und über die Einladung für nächstes Jahr, welche Kurt (der Veranstalter) uns gegenüber am Ende des Festes aussprach, haben wir uns über alle Maße gefreut.


Koprivnica (Kroatien) - Renesansni Festival 2015
Unser „heißestes“ Fest des Jahres war auch diesmal das „Renesansni Festival“ in Koprivnica, Kroatien. Bei 40°C floss der Schweiß in Strömen unter dem Plattenzeug hervor, aber wir alle sind uns einig - Das wars wirklich wert!



Auch im Vergleich zum letzten Jahr machte das Fest an Größe und Qualität einen weiteren großen Sprung nach vorne. Mit 40.000 Besuchern ist das „Renesansni Festival“ das größte historische Event im osteuropäischen Raum. Auch die Darsteller kommen aus „aller Welt“. So waren slowenische, slowakische, tschechische, ungarische, österreichische, wir als bayerische und natürlich kroatische Reenactor anwesend. Sogar eine Horde Gänse samt Hüter und Hütehunden war aus Frankreich angereist.



Die uns von letztem Jahr schon bekannte Nachtschlacht schaffte es uns durch die Feuereffekte und die Unerschrockenheit der Mitstreiter wieder aufs Neue zu beeindrucken. Neu von der Partie war die Tjost Show einer Slowakischen Gruppe. Unerschrocken ritten die Konkurrenten mit gesenkten Lanzen gegeneinander, um diese unter lautem Getöse des Publikums an den Schilden oder Torso Rüstungen ihrer Widersacher zum zersplittern zu bringen. Manch ein Streich schien so fest zu sein, dass sich die Verlierer nicht auf dem Pferd halten konnten und mit lautem Geschepper auf dem Boden landeten.

Auch dieses Jahr durften wir einen Programmpunkt stellen und unser Können zum Besten geben. Mit einer Neuauflage der Zwille konnten wir auch trotz Sprachbarriere eine gar mitreißende und komische Geschichte zum Besten geben. Als vom Hunger getriebene Landsknechte durften wir uns gegenseitig anbetteln, ausrauben, verleugnen und natürlich verprügeln. Als wir schlussendlich einen Sack vermeintlich voll mit Essen fanden, krabbelte aus diesem unser übersättigter Heiko hervor. Das konnten wir uns natürlich nicht gefallen lassen und so verurteilten wir Ihn zum Abschuss mit der Zwille. Doch den Ausgang dieser „Hinrichtung“ möchte und werde ich hier nicht verraten.


Kinderburgfest 2015



Am Dienstag dem 24.07.2015 durften die Mädels und Jungs von Communitas Gladii beim Kinderburgfest der Hans-Kammerer Schule wieder einmal zeigen was sie drauf haben und vor einem überwiegend sehr jungen Publikum ihr Können unter Beweis stellen.



Bei unserem Auftritt am Dienstag unter der glühenden Juli-Sonne, lief auch diesmal wieder alles glatt und bis auf Steffens Klampfe, die wieder schlagkräftige Verwendung fand, haben ihn auch alle unbeschadet überstanden. Größere Probleme hatten wir jedoch diesmal damit den Auftritt überhaupt zu finden. Denn das Kinderburgfest fand natürlich auf der Burg statt und nicht wie wir alle dachten an der Schule. Irgendwie ja auch logisch! Aber trotz dieser kleinen Startschwierigkeiten konnte Communitas einen tollen Auftritt hinlegen der den Kindern und aber auch einigen Erwachsenen staunende Blicke entlockte. Natürlich durften die kleinen Zuschauer nach dem Auftritt auch mit eigenen Händen die Äxte und Schwerter bewundern und eine wenig ausprobieren. Dabei kann ich aber zum Abschluss nur noch einmal die Worte des Moderators wiederholen: „Liebe Kinder, bitte macht das nicht zuhause oder in der Schule nach, denn das was die Mädels und Jungs von Communitas hier machen tut in Wirklichkeit sehr weh, das tut nur bei denen nicht weh!“




"Eine Geschichte über ein fragwürdiges Gewerbe und eine Stadt die lernen muss, dass es kein Angebot ohne Nachfrage geben würde."

 

 

Der Bordellbesitzer und seine Kurtisanen

"Neues Spiel, neues Glück...irgendwann kommen sie alle zu mir!"

Der Bordellbesitzer ist ein wahres Schlitzohr und noch dazu eine diebische Elster, die immer darauf achtet, dass die prahlgefüllten Geldsäcke der Landsknechte in seine eigene Tasche wandern....

Seine Kurtisanen sind ein eingeschworener Haufen von überschminkten, mehr oder weniger hübschen Frauen, die den Landsknechten im Freudenhaus ein paar schöne Stunden bereiten und sie um ihre letzten Besitztümer erleichtern....


Die Kurtisane und der Pfaff







Der Pfaff gibt sich als frommer Gottesmann der jeden Sonntagmorgen in der Kirche gegen die Sünden im Freudenhaus predigt. Dort jedoch erliegt er selbst der Versuchung durch die Königin der Kurtisanen, die sich höchstpersönlich um den Pfaffen kümmert und ihn nach allen Regeln der Kunst „versorgt“. Am Ende wird also auch er verführt, betrogen und ausgenommen.





 

Der Bürgermeister und seine Frau





Sogar der Bürgermeister lässt sich im Freudenhaus von vorne bis hinten verwöhnen…. Seine eingebildete und überhebliche Frau, die vom Treiben ihres Mann natürlich gar nicht begeistert ist, entscheidet sich am Ende des Stückes für die andere Seite im Leben und folgt dem Bordellbesitzer....wohin??
Tja, das wissen nur die, die heuer am Burgfest dabei waren!











BurgfestBurghausen2015
Ich bin wieder hier – in meinem Revier...
Zum großen Burgfest wurde nach Abschluss der Brückensanierungen wieder in die gewohnten altehrwürdigen Hallen geladen. Tausende sind dem Ruf gefolgt und verbrachten mit uns ein eindrucksstarkes und wunderschönes Wochenende.

 

 

Die Vorfreude auf unser „altes“ Burgfest und unseren „neuen“ großen Lagerplatz war groß. Als sich dann auch noch Petrus für uns den Sommer zurück brachte und wir für unsere Mühen reich entlohnt wurden, konnte einem gelungenen Burgfest nichts mehr im Wege stehen.

Kaiserwetter, familiäre Atmosphäre, Partylaune, 4 gelungene Auftritte, 1 gigantischer Umzug, bestes Essen, ausreichend kühle Getränke, begeisterte Zuschauer und laue Sommernächte. So und nicht anders müssen die Schlagwörter des diesjährigen Burgfestes lauten.

Zum Auftakt verfolgten wir amüsiert die Geschichten des Ritter Rüdigers. Im Anschluss waren einige von uns am „Regiment der Landsknechte“ in der Hauptburg beteiligt und konnten die Besucherströme mit ihrer Darbietung reichlich begeistern.

Samstags konnte CG bei der Beteiligung am „Einzug der Kriegsknechte“ am Stadtplatz brillieren und sogar den Sprung in die Zeitung schaffen. Darauf folgte ein gigantisch heißer, aber auch umjubelter und erfüllender Festzug. Zu späterer Stunde füllte sich die Kulisse der Bühne mit Freudenmädchen, dem Bordellbetreiber, dem Schultheis, dem Pfarrer, Dorfbewohnern, Nachbardörflern, Stockknechten und einiger Prominenz wie Bürgermeister nebst Frau...
Unser neues Stück „Das Freudenhaus“ wurde mit Begeisterung vom Publikum verfolgt und erhielt großes Lob. Auch uns hat es einmal mehr Spaß und Freude bereitet unser Spiel und Kampf aufzuführen.

Als Höhepunkt des Abends wurde Detlef als Nr. 1 der Lagerköche bei uns aufgenommen. Noch nie haben wir besser gegessen...

Nach langer, lauer und ausgelassener Nacht in Feierlaune klang der Sonntag gemütlich, teils von der Hitze erschlagen aus.

„Im Wirtshaus“ auf der Hedwigswiese lief bei der Wirtin und ihren dummen Töchtern mal wieder einiges aus dem Ruder, als Anna auf der Suche nach einem neuen Liebhaber einige Streitereien und Kämpfe anzettelte. Bei der Auswahl zwischen Sängern, Raufbolden und Halunken fiel ihre Wahl nach totaler Verwüstung des Wirtshauses dann doch auf einen gesetzteren Landsknecht, der obendrein auch noch gut kochen kann. Liebe geht einfach schon immer durch den Magen.

Auch wir haben das Burgfest mit Haut und Haar, mit all seinen Lagern, Künstlern, Gästen, Gerüchen und Eindrücken erlebt, genossen, gefeiert und in uns aufgesogen. Ein weiteres Wochenende mit Communitas und der Herzogstadt über das wir uns sicher lange und gerne zurück erinnern werden.


Mia san Communitas gladii – und do samma dahoam.

 


Frundsbergfest 2015


Eine kleine Truppe von Communitas Gladii machte sie am Freitagvormittag den 26. Juni 2015 auf den Weg nach Mindelheim. Was in Mindelheim war? Dort findet alle 3 Jahre das Frundsbergfest zur Ehren Georg von Frundsberg statt. Heuer hatten wir das erste Mal die Möglichkeit dies als Lagergruppe besuchen zu können, was wir natürlich sehr gerne annahmen.


Am Freitag kamen wir bei bestem Wetter in Mindelheim an und fanden unseren kleinen aber sehr schönen Lagerplatz für das Wochenende vor. Bei der Anordnung unserer Zelte mussten wir eine Gedenktafel „umpuzzlen“, die sich jedoch schlussendlich sehr gut im Communitas Gladii Lager integrieren ließ. Am Samstagnachmittag machten wir uns dann auf den Weg zur Schlacht um den Peutelstein und da wir alle sehr tapfer kämpften fiel auch der Sold für uns reichlich aus. Der kleine Regenschauer mit Zusatz ( Hagelkörner ), der sich später einstellte, konnte uns nicht davon abhalten die gewonnene Schlacht zu feiern und den hohen Sold bei den vielen Marktständen auszugeben.

An unserem letzten Tag auf dem Frundsbergfest hatten wir noch einen Termin bei dem auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner empfangen wurde. Diese ist die Schirmherrin des Frundsbergfestes und so war es an ihr einige Grußworte in mittelalterlicher Sprache an die Besucher und Veranstalter des Festes zu richten.

Nachmittags wurde ein riesiger Festumzug veranstaltet, der mit uns 2500 Mitwirkende umfasste. Auch später konnten wir unser Lager noch bei schönstem Wetter abbauen und unsere Zelte trocken nach Hause bringen. Trotz dass das Frundbergfest eines der beeindruckendensten und schönsten Feste ist, dass wir bisher besuchen durften, freuten wir uns schon auf die Heimfahrt und auf das zwei Wochen später stattfindende Burgfest.
Auf jeden Fall würden wir uns sehr freuen, wenn wir in drei Jahren bei dem nächsten Mindelheimer Frundsberfest wieder dabei sein dürfen!


AWO-Seniorenzentrum Burghausen 2015


Man kann schon sagen „alle Jahre wieder“ waren wir am späten Freitagnachmittag bei der Sonnwendfeier vom AWO - Seniorenzentrum in Burghausen eingeladen. Dieser Einladung gingen wir gerne nach und so traf sich eine kleine Abordnung von Communitas zur gemütlichen Sonnwendfeier in der Wackerstraße.



Die Bewohner und deren Angehörigen konnten im Schatten bei über 25° die Sau vom Spieß essen und gekühlte Getränke genießen. Die Herzogstadt Burghausen zeigte mit verschiedenen Auftritten ( Fahnenschwinger, Spil und Gaukeley, Tänzer ) was sie alles drauf hat.

Beim Auftritt von Communitas dieses Jahr ging es um eine Hexe, die nach Meinungen einiger das Bier und die Männer verhext hätte. Dies bestritten die Verteidiger der Hexe und somit wurden die Meinungen kämpferisch vertreten. Am Ende unseres Stückes stellte sich raus, dass die angeklagte Hexe wohl unschuldig ist. Deswegen wird gemunkelt, dass es bis heute noch welche unter uns gibt – wer weiß vielleicht sitzt auch neben dir eine?

Für Communitas war ein gelungener Nachmittag und unser Daniel konnte das erstemal sein Können unter Beweis stellen, da es sein erster Auftritt war.


Frühjahrsdrill 2015
XXII. Drill Wochenende.
Der diesjährige Frühjahresdrill fand in Bad Schussenried, genauer gesagt im Museumsdorf Kürnbach statt.

5 Bilder


Da der Drill des Bundes oberschwäbischer Landsknechte nun mittlerweile zum vierten Mal auf diesem schönen Gelände veranstaltet wurde, verirrten sich nur noch wenige Landsknechte zwischen den alten, liebevoll restaurierten und mit Stroh gedeckten Häusern und Höfen.

Die Teilnehmerzahl war mit ca. 450 angemeldeten Personen sehr hoch und so wurde der Platz im Dorf für Lager benötigt und die Kämpfe und Scharmützel mussten leider auf freie Wiesen und Felder außerhalb des Museumsdorfes verlegt werden. Es war auch dieses Mal wieder eine sehr schöne und unterhaltsame Veranstaltung, bei der sogar der ein oder andere seinen ersten Sonnenbrand davon getragen hat.

Danke an Michael Schillinger für die Fotos!


Maiwiesn 2015
Am 08.05.2015 stand wie alle Jahre der Maiwiesnauszug auf dem Plan. Aber Communitas hatte dieses Jahr noch einen anderen Termin, und zwar die Hochzeit von unserem Daniel.
Eine kleine Abordnung traf sich am Vormittag vor der gotischen Halle, in der Hauptburg zum Spalier stehen, um viele Glückwünsche zu überreichen.


Am Nachmittag ging es dann endlich los mit dem Maiwiesenauszug. Der Treffpunkt war wie üblich am Lindacher Hof um 17:00 Uhr. Wir genossen die warme Frühlingsluft und das kühle Bier und unterhielten uns um die Wartezeit bis zum Umzug zu verkürzen.

Das Wetter war sonnig und die letzten Sonnenstrahlen begleiteten uns auf unserem gemeinsamen Weg durch die Neustadt zum Festzelt. Dort stach in gewohnter Manier der 1. Bürgermeister Hans Steindl auf der Bühne das Festbierfass an, ohne auch nur einen einzigen wertvollen Tropfen des guten Bieres zu verschütten. Auch wenn Communitas ausgegebenen Anlass heuer das Feiern etwas ruhiger anging, war es dennoch ein schöner Auftakt in die Saison 2015.


Fasching 2015
Noch bevor die ersten Vorbereitungen zum diesjährigen Hexenkessel begannen, läutete Communitas die Faschingssaison, wie bereits die Jahre zuvor, mit dem Valentinsball der Stadt Burghausen ein, welcher genau wie der Hexenkessel im Stadtsaal stattfindet (Großer Applaus an dieser Stelle für die Organisatoren).




Ein letztes Mal konnten die Mädels und Jungs hier richtig Gas geben, bevor sie sich 2 Wochen später, selbst hinter der Bar wiederfanden.

Nun gut, davor mussten über 100 Herzogstadler den Hexenkessel erst mal richtig „schick“ machen für den Rosenmontag. Am Samstag wurden die Bars aufgebaut und alle Räume faschingsgerecht dekoriert. Am Morgen des Rosenmontags mussten dann noch die Kühlschränke hinter den Bars eingeräumt und die Kühlungen auf Hochtouren gebracht werden, damit die aufgeheizten Gäste mit kühlen Getränken versorgt werden konnten.

Dieses Jahr, teilte Communitas sich auf zwei Bars auf. Zum einem, besetzten sie die gute alte Kellerbar, die heuer in eine „Chill out Zone“ verwandelt wurde. Hier standen Sofas und Klappstühle für die Besucher des Hexenkessels bereit, damit dieses ihre müde gewordenen Füße ausruhen konnten, welche entweder vom Tanzen oder den verschiedenen Köstlichkeiten kamen, die an den vielen Bars angeboten wurden. Aber wer glaubt das der Name „Chill out Zone“ Programm war, der irrt sich gewaltig, den „Radio Downtown“ heizte den Leuten im Keller richtig ein.

Zum anderen unterstützten die fleißigen Hände von Communitas, das Barteam vom Helmbrechtsaal, wo DJ Mike Novani aufgelegte. Und wenn dieser mal eine Pause einlegte, um frische Luft zu schnappen, war auch weiterhin für Abwechslung gesorgt. Denn zu späterer Stunde traten erstmals die „Naughty Flames“ auf und da gab es für die weiblichen und männlichen Hexenkessel-Besucher ordentlichen was zu schauen.

Im Stadtsaal spielte heuer das Erste Mal „Orange Club“ und verteilte einige saftige Vitamine auf die Ohren. Zusätzlich durfte der Faschingsverein Tüssling im Stadtsaal sein Können unter Beweis stellen und dem Publikum zeigen was seine Mitglieder alles drauf haben.
Und damit auch jeder der knapp 1700 faschingsverrückten Besucher vom Hexenkessel den Weg gut nach Hause fand, konnten diese heuer das erste Mal mit dem Shuttlebussen der Stadt Burghausen eine kostenfreie Heimfahrt antreten.

Uns von Communitas bleibt nur zu sagen: Wir freuen uns auf den Hexenkessel 2016!!